Kreditwürdigkeit - Welcher Kunde ist kreditwürdig?
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Kreditwürdigkeit - Welcher Kunde ist kreditwürdig?


Grundsätzlich muss man sich vor Abschluss bzw. vor Beantragung eines Kredites sicher sein, dass man die monatlichen Raten auch ohne Probleme zahlen kann und nicht in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Stellen die monatlichen Raten eine zu große Belastung dar, vergeben die Banken auch keinen Kredit. Vor einer Antragsstellung sollte man daher seine persönliche Kreditwürdigkeit selbst überprüfen, das spart den Banken Zeit und Ihnen ebenfalls.

Ein Überblick über ihre finanzielle Gesamtsituation dient als Grundlage für die Überprüfung. Hierzu sollten Sie sich eine genaue Liste erstellen, in der Sie zunächst sämtliche Einnahmen auflisten und diesen dann die laufenden Kosten gegenüberstellen. Zu den laufenden Kosten gehören regelmäßige Zahlungen, wie beispielweise Miete, Strom, Heizung, Versicherungen, usw. Aber auch die Ausgaben, die Sie für den Lebensunterhalt benötigen, zum Beispiel für Kleidung oder Lebensmittel. Hilfreich kann es sein, wenn Sie zuvor für einen längeren Zeitraum ein sogenanntes Haushaltsbuch führen, denn hierin finden sie auch die unregelmäßigen Ausgaben. Anschließend ziehen Sie die Summe der durchschnittlichen monatlichen Ausgaben von den monatlichen Einnahmen ab und sie erhalten das frei verfügbare Einkommen. Wenn dieser Betrag die Höhe Tilgungsraten übersteigt, so haben Sie gute Chancen einen Kredit gewährt zu bekommen. Voraussetzung hierfür ist natürlich eine positive Bonitätsprüfung.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, wie Ihre SCHUFA Auskunft ausfällt, so können Sie vorab eine Eigenauskunft beantragen. Hierzu wenden Sie sich an die für Sie zuständige SCHUFA Stelle in Ihrer Nähe. Die Eigenauskunft kann auch Online oder schriftlich beantragt werden. Gegen eine geringe Gebühr sendet man Ihnen dann die Eigenauskunft zu. Reicht Ihnen eine persönliche, mündliche Auskunft, so ist diese sogar kostenlos in den Geschäftsstellen der SCHUFA zu erhalten.

Auch wenn der frei zur Verfügung stehende Betrag ausreichend für die monatlichen Raten ist, sollten Sie dennoch auf einen ausreichenden Spielraum achten. Denn schnell können unvorhergesehene Ereignisse dazu führen, das zusätzliche Ausgaben erforderlich sind. Auch diese sollten Sie ohne Probleme tätigen können.

Auch eine Veränderung der finanziellen Verhältnisse sollt vorher in Erwägung gezogen werden. So kann sich beispielweise durch die Geburt eines Kindes eine gravierende Änderung ergeben, so dass plötzlich nur noch ein Gehalt zur Verfügung steht. Auch Krankheit und Arbeitslosigkeit können zu Veränderungen der finanziellen Situation führen. Hier sollten Sie sich nach einer entsprechenden Restschuldversicherung erkundigen, die dieses Risiko abdecken kann.

Grundsätzlich gilt: auch nach der Unterzeichnung des Kreditvertrages haben Sie als Kunde sie Möglichkeit hiervon zurückzutreten. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob die monatlichen Raten nicht vielleicht doch eine zu hohe Belastung darstellen, dann sollten Sie auf jeden Fall von diesem Recht Gebrauch machen. Laut dem Verbraucherkreditgesetz können Sie den Kreditvertrag innerhalb einer zweiwöchigen Frist schriftlich widerrufen. Dazu müssen Sie keine Angabe von Gründen machen. Sinnvoll ist es jedoch, den Widerruf per Einschreiben an das entsprechende Kreditinstitut zu senden, denn so hat man auch etwas in der Hand.



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